Die Wichtelgeschichte

Bewertung: 5 von 5.

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Prolog
Am Rande des verschneiten Wichteldorfes Glitzerfurt lebte Familie Wichtelmann in einem der kleineren Baumstämme in einer Dreizimmerwohnung. Eine Stadtwohnung konnten sie sich aus Kostengründen leider nicht leisten. Vater Ditmar arbeitete in der circa 30 Fuß entfernten Laternenfabrik Lichtbom als Elektriker. Abends, wenn er von der Arbeit nach Hause kam, war er oft sehr erschöpft und ausgelaugt. Gerade in der dunklen Jahreszeit wurden vielmehr Laternen produziert und verkauft, da die Nachfrage sehr hoch war. Das Wichteldorf war auf die Laternen angewiesen, da es tief im Wald angesiedelt war. Der genaue Standort war so geheim, dass ihn nur die Wichtel selbst kannten. Natürlich gab es auch noch andere Wichteldörfer, aber Glitzerfurt gehörte zu den größten Wichtelmetropolen der Welt und war durch die große Glitzerfabrik Glitterö bekannt geworden.
Doch obwohl die Stadt zu den bekanntesten und größten gehörte, hatte die Misswirtschaft und die darauffolgende Inflation auch nicht vor Glitzerfurt Halt gemacht. Vor allem davon betroffen waren Familien wie die Wichtelmanns und deren Nachbarn, denn die Kurzarbeit im Sommer hatte ein riesiges Loch in die Familienwichtelkasse gerissen und nun musste Familie Wichtelmann jeden Taler umdrehen. Jeder in der Familie half, wo er nur konnte.
Mama Sone arbeitete Teilzeit in der Bäckerei und liebte den Duft des frischen Gebäcks. Ihr ältester Sohn Ole besuchte die Oberwichtelschule. Die rebellischen Zwillinge Till und Bomm gingen in die 7. Klasse der Mittelschule und Anna war das liebe fleißige Bienchen in der 4. Klasse.
Die kleine Familie lebte glücklich und friedlich zusammen. Bis zu jener Vorweihnachtszeit, in der alles auf den Kopf gestellt wurde.

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